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  • 20. August 2018

Lichtspiele – Das Geheimnis einer optimalen Beleuchtung

Lichtspiele – Das Geheimnis einer optimalen Beleuchtung

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Eines der wichtigsten Gestaltungskriterien bei der Inneneinrichtung ist das Licht. Es ist das Element, das am schnellsten und einfachsten verändert werden kann, zugleich aber den größten Effekt für das Wohnambiente hervorbringt. Dennoch ist es nicht immer so einfach die passende Lichtstimmung zu finden, denn jeder Raum hat seine eigene Gesetzmäßigkeit und erfordert ein eigenes Lichtkonzept.

Neben dem unterschiedlichen Charakter der Lampen – direkt oder indirekt, blau oder rötlich, beweglich, dimmbar, etc – gibt es auch drei grundlegende Arten, einen Raum zu erhellen.

Drei Lichtarten

  • Normale Decken- oder Wandbeleuchtung
    Das ist der Standardtyp der Beleuchtung und dient dazu, einen möglichst großen Bereich des Raums zu erhellen. Meistens liegt hier der Fokus mehr auf Funktionalität und Sparsamkeit als auf Ästhetik und Design. Doch auch hier gibt es unzählige Möglichkeiten für stimmungsvolle Lichtkreationen.

 

  • Örtliches Licht oder Spotbeleuchtung
    Diese Beleuchtung hebt einzelne Bereiche innerhalb des Raumes hervor: Z.Bsp die Lese-Ecke, den Esstisch, die Küchenzeile, usw. Auch hier erfüllt die Platzierung eine wesentliche Funktion – in Kombination mit anderen Lichtquellen ist es hier aber leichter als beim Decken – oder Wandlicht, ein stimmungsvolles Lichtambiente zu kreieren.

 

  • Stimmungs- oder Deko-Licht
    Dieser Beleuchtungstyp erfüllt zunächst keine pragmatische Funktion, sondern setzt gezielte Akzente, um eine spezifische Wohnstimmung zu kreieren. So kann man mit dieser Art Licht gezielt Bereiche hervorheben, die Raumoptik günstig beeinflussen, Konturen schärfen und die Tiefenwirkung verstärken, sofern man das möchte – die Möglichkeiten sind sehr vielfältig.

 

Um die erwünschte Stimmung zu kreieren, ist natürlich ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel aller oben erwähnter Beleuchtungstypen erforderlich. Natürlich gib es aber auch Räume, wo man ein perfektes Ambiente nur mit Deckenlicht und Platzbeleuchtung erzielt – wo also kein zusätzliches Stimmungslicht notwendig ist. In diesen Fragen die richtigen Entscheidungen zu treffen, erfordert ästhetisches Gespür und viel Know-How.

 

Das perfekte Licht für jeden Raum

Jeder Raum hat seine eigenen Anforderungen an eine optimale Beleuchtung. Besonders das Wohnzimmer gilt als Bereich, in welchem man sich mit verschiedensten Lichtkonzepten austoben kann. Stimmungslicht kann hier Wunder schaffen: Ob Bildleuchte, Regallicht, TV-Hintergrundbeleuchtung oder eine kunstvolle Pflanzenbeleuchtung – die Möglichkeiten, die Wohlfühlqualität durch solche Akzente zu steigern, sind gerade im Wohnzimmer Bereich unglaublich vielfältig.

In der Küche spielt dagegen Funktionalität eine prioritäre Rolle, was aber nicht bedeutet, dass deshalb Kompromisse in Sachen Ästhetik und Design notwendig sind. Nur nützt hier kein kunstvolles Design, wenn es die wesentliche Funktion verfehlt. Die Küche ist letztlich ein Arbeitsbereich, dessen optimale Nutzung eine optimale Beleuchtung ermöglicht. Besonders wichtig ist, dass z.Bsp. die Thekenleuchten genau auf die Arbeitsfläche abgestimmt sind und den richtigen Lichtstärkegrad haben, so dass sie den Kochbereich optimal ausleuchten, jedoch keinesfalls blenden.

Das Badezimmer, so wie auch andere Bereiche, stellen außerdem auch sicherheitstechnische Anforderungen an die Leuchtmittel-Auswahl – die Beleuchtung im Bad oder in der Dusche muss gegen Spritzwasser absolut geschützt sein.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Arbeit mit Licht viel Feingefühl und die Einbeziehung verschiedenster Faktoren wie Farbton, Raumgröße, Einrichtung und noch mehr erfordert. Gerade deshalb ist es aber auch ein spannender Bereich der Inneneinrichtung, der mir besonders Freude macht. Lichtkonzepte zu entwickeln, die einerseits eine perfekte Kombination aus Funktionalität und Ästhetik darstellen und andererseits die Vorstellungen meiner Kunden treffen – das ist mein Ziel.