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  • 20. August 2018

Die Kunst der Reduktion – Minimalistisches Wohnen

Die Kunst der Reduktion – Minimalistisches Wohnen

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Seit der Entstehung des Minimalismus Mitte des letzten Jahrhunderts, hat dieser Stil zahlreiche Gebiete inspiriert: Literatur, Musik, Film und nahezu alle Bereiche des Designs – auch in der Inneneinrichtung ist die Kunst des Weglassens naturgemäß sehr beliebt, nicht zuletzt, weil der minimalistische Look Sterilität, Ordnung und eine gewisse Coolness vermittelt.

Der Ursprung des Minimalismus oder der minimalistischen Kunst reicht viel weiter zurück als die Wortschöpfung „Minimalismus“, die erst Mitte des letzten Jahrhunderts populär wurde. Vielmehr hat es die Vorliebe für reduziertes Design schon immer gegeben – gerade in der Inneneinrichtung hat dieser Stil nicht nur ästhetische, sondern auch praktische Vorteile.

Leere statt Überfrachtung

Reduziertes oder minimalistisches Wohnen setzt gerade auf eine gezielte Auswahl von Möbeln und dekorativen Objekten – jegliche Überfrachtung soll vermieden werden. Wo man üblicherweise ein Bild aufhängen würde, macht der Minimalismus gerade das Gegenteil und arbeitet absichtlich mit einer Wand- oder Raumleere, die zum Beispiel durch eine spezielle Materialauswahl (Sichtbeton, nackte Ziegel, besondere Holztypen, etc.) selbst zum Hingucker wird.

Der sparsame Einsatz von Möbel und Accessoires eröffnet dabei auch den praktischen Vorteil, dass die Reinigung und Pflege weniger zeitintensiv ist. Wenig Möbel und Gegenstände bedeuten auch weniger Staub und Schmutz, der sich an schwer erreichbaren Ecken oder Flächen absetzen kann. Für Putzmuffeln kann es zugleich ein Nachteil sein, da Verunreinigungen in minimalistischen Wohnungen noch auffälliger sind. Für Kleinwohnungen ist der reduzierte Stil jedoch wie geschaffen, da er noch mehr Platz schafft.

Meister im Versteckspiel

Die minimalistische Einrichtungskunst ist der Meister im Versteckspiel – überall, wo es möglich ist, sollen mechanische Funktionen, Stauräume und Abstellflächen entweder komplett unsichtbar gemacht oder kunstvoll umgestaltet werden. So kann man beispielsweise Schränke in eine Wand integrieren, Küchengeräte durch Ausklapp- oder Ausziehmechanismen verstecken oder die Badarmatur selbst zum Kunstobjekt umgestalten.

Der Minimalismus ist zweifellos ein sehr spannende Form an die Inneneinrichtung heranzutreten. Es ist aber auch möglich diesen Stil mit anderen zu kombinieren. Denn letztlich bleibt alles Geschmackssache – man muss nicht stur irgendwelchen Designprinzipien folgen, sondern vor allem die individuellen Vorstellungen realisieren. Besuchen Sie mich im Wohnstudio und lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welcher Einrichtungsstil am besten zu Ihnen passt.