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  • 12. September 2018

Welcher Holztyp bin ich?

Welcher Holztyp bin ich?

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Holz assoziiert man mit Naturverbundenheit, organische Ästhetik oder auch Nachhaltigkeit. Es ist eines der schönsten Naturmaterialien und wirkt sich auf sehr positiv auf das Raumklima aus. 

Doch es ist nicht immer einfach, sich bei den verschiedenen Holzarten zu orientieren. Hier eine Einführung, welche Arten sich für Möbel, welche dagegen für den Wohnbau eignen und was für eine Rolle Eigenschaften wie Holzhärte, Holzmaserung, Holzfarbe in der Inneneinrichtung spielen.

Einrichten mit Holz

Eines der Vorteile von Holzmöbel, Einrichtungsgegenständen oder Regalen aus Holz ist, dass sie sich mit fast allem kombinieren lassen – hochwertiges Holzmaterial ist zeitlos. Die rustikale Wirkung eines alten Vollholztisches lässt sich beispielsweise durch moderne Designerstühle aus Kunststoff sogar noch verstärken. Diese Komplementärwirkung kommt sehr häufig in der Inneneinrichtung vor – wichtig ist nur, dass man dabei den Einsatz von Holz richtig dosiert, um einen Sauna-Look zu vermeiden (es sei denn es handelt sich tatsächlich um die Sauna!).

anything goes ! – alles ist möglich, solange man die passende Kombination findet.

Ein sehr beliebter Look ist auch die Kombination aus hellem Holz wie Buche, Kiefer, Eiche oder Esche mit Weiß, was eine sehr luftige und fröhliche Wohnatmosphäre kreiert. Dunklere Holzarten lassen sich dagegen eher mit schwarzen Farbtönen kombinieren, grundsätzlich gilt aber der Satz „anything goes“ – also alles ist möglich, solange man die passende Kombination findet. Auch verschiedene Holzarten lassen sich in speziellen Fällen entgegen der konservativen Designschulen auch mischen, solange die Gesamtwirkung gelungen ist.

Die verschiedenen Holzarten – ein Überblick:

  • Fichte: Preiswert und deshalb häufig für Möbel und im Bauwesen bevorzugt
  • Lärche: Formstabil, witterungsbeständig – idealer Einsatz für Indoor und Outdoor
  • Kiefer: hervorragendes Bau- und Konstruktionsholz
  • Kirschbaum: beliebtes Ausstattungsholz mit seinem exotischen rötlich-braunen Look
  • Nussbaum: Exklusives Edelholz, formstabil, strapazierfähig für Möbel und Einrichtung
  • Eiche: Witterungsbeständig und formstabil, hoher Einsatz im Möbel- und Hausbau
  • Esche: Fest und elastisch, ausgezeichnet für Parkettböden, Furniere, uvm.
  • Wallnussholz: Hochwertigstes Edelholz, für gehobene Innenausstattung und Möbel
  • Mahagoni: luxuriöses Tropenholz, witterungsbeständig und dauerhaft, für Möbel und Innenausbau

Innenausstattung mit Holz

Zu den wichtigsten Einsatzgebieten von Holz im Wohnbau gehört natürlich der Parkettboden. Die Vielfalt der Bodenhölzer ist sehr groß: Von Ahorn über Buche oder Kirsche, Eiche bis zum Einsatz von exotischer Wenge ist alles möglich, das Hauptkriterium ist jedoch die Holzhärte – die härteren Laubholzarten sind in dieser Hinsicht die besseren Kandidaten.

In der Küche haben sich vor allem Eiche oder der exklusive Nussbaum mit seiner ausgezeichneten Verarbeitungsqualität und lebhaften Maserung bewährt. Bei letzterem gibt es jedoch viele Variationen des Edelholzes, die sich mit Farbtönen von hell bis sehr dunkel und Maserungsstrukturen von gestreift bis wolkig, sehr unterscheiden. Alle Nussbaumsorten sind allerdings sehr formstabil und abnutzungsresistent und eignen sich daher ausgezeichnet für den Kücheneinsatz.

Die Arbeit mit Holz ist ein sehr spannendes Feld, da es hier schier unendliche Kombinations- und Einsatzmöglichkeiten gibt und die Auswahl sehr groß ist. Besuchen Sie mich in meinem Wohnstudio und finden wir gemeinsam heraus, welcher Holztyp Sie sind!